Harald Sattler berichtet von der öffentlichen Gemeinderatssitzung vom 08.08.2023

Veröffentlicht am 15.08.2023 in Kommunalpolitik

Gemeinderat Nürnberger stellte einen Antrag zur Änderung der Tagesordnung, den Tagesordnungspunkt 'Top 7. Kunst am Bau' in den öffentlichen Teil zu nehmen. Dieses wurde einstimmig angenommen.

Bürgermeister Klein lobte vor Beginn der Gemeinderatssitzung die Leistung der Jugendfeuerwehr Tröstau und Vordorf. Die Gruppe der Jugendfeuerwehr Tröstau belegte den ersten Platz und die Gruppe der Jugendfeuerwehr Vordorf den dritten Platz beim Jugendleistungsmarsch des Landkreis Wunsiedel. Für ihn ist die Jugend die Zukunft der Feuerwehr.
Er lobte auch den Auftritt des Posaunenchors beim Serenaden Konzert in der evangelischen Kirche und bei sonstigen Veranstaltungen in der Gemeinde.
Ein Lob ging auch an den FGV für die selbstgebackenen Kirchweih Krapfen und den Ausschank mit Kaffee. Die Bewirtung am Kirchweihmarkt übernahmen der Verein Fichtelwichtel aus Tröstau, welche laut Aussage von Klein mit dem Umsatz zufrieden waren.

Bürgersprechstunde:
Herr Herrmann erwähnte die Möglichkeit von Kunst am Bau um den öffentlichen Raum so zu gestalten, dass die Kunst zu sehen sei. Eine Diskussion von Kunst in der Öffentlichkeit ist für ihn wichtig. Das alte Material und Maschinenteile aus dem alten Sägewerk, das von Herrn Herrmann sichergestellt wurde, soll wieder verwendet werden. Er bittet den Gemeinderat sich hier mit der Kunst auseinander zu setzen um was Gutes zu erreichen.

1. Bauleitplanung der Gemeinde Tröstau;
Änderung des Bebauungsplans "Rohrmühlstraße" im Bereich der Grundstücke Fl.-Nrn. 452/14, 452/15, 452/16, 452/17 und 453/5 sowie einer Teilfläche von Fl.-Nr. 452/7; 
Billigung des Planentwurfs & Beschlussfassung über die Beteiligung der Öffentlichkeit, der Behörden und Träger öffentlicher Belange gem. § Abs. 2 und § 4 Abs. 2 Baugesetzbuch (BauGB)

Dazu gab es keine Anmerkung vom Gemeinderat zu diesen Tageordnungspunkt. Die Änderung wird im vereinfachten Verfahren durchgeführt. Beschluss für den Antrag wurde einstimmig gefällt.

2. Bauleitplanung der Gemeinde Tröstau;
Einleitung eines Verfahrens zur Änderung des Flächennutzungsplans der Gemeinde Tröstau für den Bereich einer Teilfläche der Fl.-Nr. 742 der Gemarkung Tröstau zur Schaffung der bauplanungsrechtlichen Voraussetzungen (Vordorfer Straße, Leupoldsdorf) zur Errichtung eines Bürogebäudes

Bei der Abstimmung durften Gemeinderätin N. Wölfel und Gemeinderat R. Wölfel nicht teilnehmen. Zu dem Vorhaben wurde ein Gutachten vom Wasserwirtschaftsamt eingeholt. Die Zustimmung zum Verfahren erfolgte einstimmig.

3. Bauantrag zum Neubau von zwei Ferienhäusern auf dem Grundstück Fl.-Nr.-723/36 Gemarkung Tröstau, Vordorfer Straße 1, Leupoldsdorf 
Das Bauvorhaben wurde in der Fraktionssitzung vorab besprochen und dieses Vorhaben wurde schon mehrfach im Gemeinderat diskutiert. Die Zufahrt muss über den Seitenweg erfolgen. Gemeinderat Weiß stellte die Frage, wie das gesamte Konzept weitergeht - anscheinend will der Bauherr hier noch mehr machen. Auf Nachfrage von Jörg Nürnberger, ob die Zufahrt über den Radweg erfolgen soll, wurde bestätigt, dass die Zufahrt über den Seitenweg mit dem Bauamt abgesprochen wurde.
Der Gemeinderat erteilte dem Bauvorhaben nur mit geregelter Zufahrt die Zustimmung.

4. Kunst am Bau beim Dorfstodl (war Top 7. aus der nichtöffentlichen Sitzung)
Die Gemeinde hat sich im Vorfeld mit dem Thema Kunst am Bau befasst. Sie kann sich an den Kosten beteiligen, es ist immer eine freiwillige Leistung. Die Baukosten für den Dorfstodl sind zurzeit ca. 60.000€ über dem Kostenrahmen. Hier muss eine gemeinsame Basis mit den Architekten und Antragsstellern muss erfolgen. Bürgermeister Klein kann sich vorstellen einen Platz im Arial zu finden; dies soll der Bauausschuss klären. Der Plan für die Außenanlagen ist soweit fertig. Es war schon immer angedacht Kunst zu schaffen. Der Vorschlag, wie das Kunstobjekt aussehen würde, ist noch nicht vorhanden. Herr Hermann kann sich vorstellen die Fläche zu nutzen, an der die Späne Trocknung gestanden war. Er konnte vor den Abriss viele Teile aus dem alten Gelände und Gebäude sichern. Diese könnten im Kunstobjekt mit eingebracht werden. Das Einsehen der Pläne durch die Bürger kann erst nach der Einsicht durch den Gemeinderat erfolgen.

5. Verschiedenes
Bürgermeister Klein gab bekannt, dass es noch keine Lösung gibt für den Standort des Mobilfunkmastes zur Verbesserung der Telekommunikationsinfrastruktur im Bereich der Gemeinde Tröstau. Stefan Weiß fragte, ob der Mast nicht an dem vorhandenen Standort am Hochbehälter bei Leupoldsdorf errichtet werden kann. Es kam auch noch der Vorschlag am alten Fußballplatz in der Rohrmühlstraße einen Standort zu suchen oder am Tennisplatz. Nach kurzer Diskussion wurde das Thema vertagt. 

Ein weiterer Punkt war die Verkehrsschau am Ortseingang Tröstau aus Richtung Nagel. Hier gibt es momentan keine rechtliche Möglichkeit eine Veränderung z.B. Ortsschild nach hinten versetzen, Geschwindigkeitsbegrenzung vorm Ortsschild, herbeizuführen. Die Straße durch Tröstau ist eine Staatsstraße - hier ist kein Spielraum für Änderungen vorhanden. Es wurde an die Verwaltung der Vorschlag weitergegeben, eine stille Überwachung durchzuführen zu lassen. Die Polizei kann die Geschwindigkeit in bestimmten Abständen zum Ortschild überprüfen. Erst wenn entsprechende Ergebnisse vorliegen, kann man weitere Optionen ausloten.

Gemeinderat Weiß regte an, dass die Fraktionen der Gemeinde Tröstau zum Weihnachtsmarkt eine gemeinsame Aktion veranstalten. Der Vorschlag wurde bejaht und die Details müssen noch geklärt werden. Bürgermeister Klein sagte dazu, dass auch noch andere Veranstalter den Weihnachtsmarkt unterstützen und Waren anbieten wollen. Es wird mindesten zwei Termine zur Weihnachtszeit geben, Nikolaus mit den Kindern usw.

Gemeinderat Nürnberger stellte eine Frage bezüglich der Facebook Seite der Gemeinde Tröstau, ob es eine klare Regelung gibt wie und was auf der Seite geteilt/gepostet wird. Seine Frage an Bürgermeister Klein lautete, warum so viele Beiträge der Freien Wähler und gelegentlich der CSU hier geteilt werden. Bürgermeister Klein stellte verärgert klar, dass es hier keine Bevorzugung von Parteien gibt. Er erteilte der Verwaltung den Auftrag, dass keine Beiträge von Parteien und Vereine mit politischer Richtung auf der Gemeine Tröstau Facebook Seite gepostet oder geteilt werden. Es wurde weiterhin über den Arbeitsaufwand und Arbeit für die Betreuung der Facebook Seite diskutiert. 

Gemeinderat E. Köhler fragte Bürgermeister Klein, ob schon etwas im Bezug auf die Lärmbelästigung der Firma Diephaus unternommen wurde - es wurde in einer früheren Sitzung angedeutet, daß die Firma an einer Verbesserung arbeite. Die Bürger haben Gemeinderat E. Köhler schon des Öfteren wegen des Lärms angesprochen und sie sind sehr beunruhigt. Laut Aussage von Bürgermeister Klein gibt es dazu noch keine weitere Information von der Firma Diephaus. Der Lärm kommt von dem Steinrüttler, welcher Schwingungen verursacht, aber die Lärmschutzwerte werden angeblich eingehalten. Gemeinderat Brei will nochmal mit der Firma Diephaus sprechen, um mehr über die Pläne und Zeitraum zu erfahren.

Für Tröstau sieht Gemeinderat R. Wölfel immer noch einen großen Bedarf für einen Versammlungsort mit einen großen Saal - der Dorfstodl ist dafür nicht ausreichend.
Die Kritik von Gemeinderat R. Wölfel ist für Bürgermeister Klein nicht nachvollziehbar, da es auch Beschlüsse vom vorherigen Gemeinderat gab, andere Wege zu gehen und auch nichts passiert ist. Gemeinderat Kuhbandner sagte dazu, dass es schon einstimmige Beschlüsse gab - nur zu dem Bauvorhaben Dorfstodl waren Teile des Gemeinderates dagegen.

Gemeinderätin Pielorz bittet Einladungen an Abgeordnete rechtzeitig zu versenden, um die Organisation im Büro zu verbessern. 

Gemeinderätin Radtke würde sich freuen, wenn in Tröstau ein Unterbau für ein Storchennest installiert werden könnte. Es fliegen nach ihrer Meinung einige Vögel über Tröstau, da könnte für sie eine neue Heimat entstehen. Gemeinderat Weiß gab zu bedenken, dass ein Storchennest auch Kot Verschmutzungen auf den Dächern verursacht. Es sollte auch die Möglichkeit nachgefragt werden, ob es Fördermittel für einen Unterbau eines  Storchennests gibt. 

Gemeinderätin Radtke könnte sich ein Wasserreservoir für die Trockenzeit vorstellen und fragte die Wasserschutz Arbeitsgruppe, ob das in Tröstau möglich wäre. Gemeinderat Thurn und Gemeinderat Weiß hatten triftige Einwände und Argumente gegen diesen Vorschlag. 

Holger Kuhbandner stellt zum Thema Burggutfest klar, daß es nur in diesem Jahr abgesagt wurde und es ist geplant, dass es in Zukunft wieder stattfindet.

#SPDTröstau  #Tröstau

Hier ist der dementsprechende Frankenpost Artikel dazu:
https://www.frankenpost.de/inhalt.in-troestau-verein-will-kunst-am-dorfstodl.b5fc858a-5be2-4a7d-8c0a-a697d85b3d06.html
 

 

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Webseite: joerg-nuernberger.de

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