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15.09.2020 | Kommunalpolitik

Stefan Weiß berichtet aus dem Gemeinderat über den öffentlicher Teil der Sitzung vom 08.09.2020

 

Bürgersprechstunde:
In der Bürgersprechstunde wurden Fragen von Anke Günßler nach Coronafällen in der Gemeinde und nach der Veröffentlichung des Sitzungsprotokolls des öffentlichen Teils auf der Homepage der VG an den Bürgermeister herangetragen.
Der Bürgermeister antwortete, derzeit gebe es keine Coronafälle im Gemeindegebiet und die Veröffentlichung des Protokolls ist derzeit in der Umsetzung und soll zeitnah erfolgen.

Bauanträge:
Über beide Bauanträge wurde positiv entschieden:
- Errichtung einer Dachgaube in Tröstau, Birkenweg 4
- Anbau an eine Werkstatt für eine Hackgutheizung und Umnutzung im OG vom Büro zur Wohnung.

Hundesteuersatzung:
Etwas mehr Diskussion gab es beim Thema Hundesteuersatzung. Letztendlich wurde eine neue Satzung verabschiedet, die jetzt auch einen Passus für Kampfhunde beinhaltet: jährlich 25 Euro pro Hund und 400 Euro pro Kampfhund
Der Antrag von Gemeinderat Weiß, im gleichen Zug die normale Hundesteuer ebenfalls von 25 € auf 30 € anzupassen, und sich somit nach den Beiträgen in Nachbargemeinden zu richten, wurde abgelehnt.

Kriegerdenkmal:
Etwas emotionaler war die Diskussion über das Thema „Versetzung des Kriegerdenkmals Grötschenreuth“. Der Bürgermeister legte dem Gemeinderat zur Rechenschaft die Belege über die Kosten vor, die für das Versetzen des Kriegerdenkmals angefallen sind. Laut Hr. Klein lagen diese mit ca. 3232 € im Ermessensspielraum des Bürgermeisters. Von Seiten der Gemeinderäte Wölfel und Nürnberger wurden weder die Kosten noch das Ergebnis, sondern das Vorgehen kritisiert. Ohne Debatte und die Entscheidung im Gemeinderat ist ein Denkmal nicht einfach umzusetzen.
Der Bürgermeister und Gemeinderat einigten sich in Zukunft die Kommunikation verbessern zu wollen.

Schulhaus Leupoldsdorf:
Der Winter naht und noch immer sind keine Maßnahmen getroffen, die notwendigen Reparaturen durchzuführen. Gemeinderat Wölfel wies auf die marode Dacheindeckung hin. Es gibt bereits Feuchtschäden.
Die Verwaltung wurde gebeten, den Architekten, der die Maßnahme betreut, mit Nachdruck auffordern, hier zügiger zu arbeiten.

Seniorenbeirat:
Bisher haben sich nach Aussage von Hr. Klein keine Freiwilligen auf seine Anfrage hin zur Mitarbeit gemeldet. Man sei in Gesprächen mit Pfarrer Münch, ob eine Synergie bei Inklusion und Seniorenbeirat möglich wäre.

Jugendbeirat:
Ähnlich ist es beim Thema Jugendbeirat. Gemeinderätin Wölfel will sich hier einbringen. Es kam der Vorschlag, die jungen Menschen direkt anzusprechen, z.B. in den Vereinen.

Vordorfermühle:
Im Ortsteil Vordorfermühle wird der Zustand der Straße zum Wanderparkplatz oben am Berg immer schlechter. Da in diesem Bereich nächstes Jahr Bauarbeiten von Seiten des Wasserverbands erfolgen, wird eine potentielle Lösung mit den Staatsforsten und dem Wasserverband erwägt.

Recycling-Container Kreuzung Hauptstraße /Brunnenstraße, Tröstau:
Das Ärgernis über wilde Müllablagerung an diesem Platz sprach Gemeinderat Kuhbandner an.
Die Gemeinde wird Überlegungen anstellen, in Abstimmung mit dem Kufi den Platz evtl. zu verlegen.

02.09.2020 | Kommunalpolitik

Heinz Martini ist "Altbürgermeister"

 

Nach 30 Jahren in der Kommunalpolitik erhielt Heinz Martini am 22.August 2020 die vom Gemeinderat verliehene Auszeichnung "Altbürgermeister".
Inge Aures hält die Laudatio und Thomas Schwarz überbringt die Glückwünsche des Landkreises.
Oberfranken SPD und SPD Ortsverein Tröstau gratuliert Heinz von ganzem Herzen.

Hier ist der Link zum Frankenpost Artikel Heinz Martini nun "Altbürgermeister"

 

13.08.2020 | Kommunalpolitik

Dann war das Denkmal weg!

 

Jörg Nürnberger berichtet von der Gemeinderatssitzung:

Dann war das Denkmal weg!

2020 ist es in ganz Europa 100 Jahre her, dass an vielen Orten Denkmäler für die Gefallenen des ersten Weltkriegs errichtet wurden. Die jungen Männer fielen für Zar, Kaiser oder Könige.

Bei unserer Radtour mit meinem Sohn die letzten Tage kamen wir z.B. in der Gemeinde Hlavno bei Sokolov an einem solchen Denkmal vorbei, das den Soldaten gedenkt, die für den österreichischen Kaiser gefallen sind (linkes Bild). Es steht seit 100 Jahren am gleichen Ort. Dort hat es die erste tschechoslowakische Republik und die Nazizeit gestanden. Nicht einmal nach der Vertreibung der Deutschen haben es die Kommunisten 43 Jahre lang  gewagt, dieses Denkmal zu schleifen.

Es steht auch heute noch dort.

Dann kommst du am nächsten Tag in die Heimatgemeinde, wo es an vier Orten solche Gedenkorte gibt - in Vordorf (erst ein paar Jahre), in Leupoldsdorf, in Tröstau auf dem Friedhof  (mit ganz neuen Namenstafeln) und in Grötschenreuth. Das letztgenannte Denkmal kennen nicht alle, aber die Grötschenreuther Bürger haben 1920 diesen Ort gewählt und es auf Privatgrund errichtet. Vor einigen Jahren hat die Gemeinde den Grund erworben, um das Denkmal dauerhaft zu sichern.

Doch dieses Denkmal in Grötschenreuth war gestern nach ebenfalls 100 Jahren nicht mehr an seinem Ort am Ortseingang an der alten Straße von Wunsiedel nach Kemnath.

Der Bürgermeister ließ es eigenmächtig - ohne den Gemeinderat zu fragen - versetzen. Es steht jetzt auf einem verfüllten gemeindlichen Kartoffelkeller neben einer Sitzbank zum Brotzeitmachen für Wanderer.

Für die SPD Gemeinderäte zeigt diese Entscheidung des Bürgermeisters den mangelnden Respekt vor einem altehrwürdigen Denkmal, der Ortswahl der Altvorderen und vor der gewählten Vertretung der Gemeindebürgerinnen dem Gemeinderat.

Die Entscheidung  über den Standort für ein Denkmal ist kein laufendes Geschäft, sondern eine derart wichtige Entscheidung, dass der Gemeinderat damit befasst werden musste. Zumal der Gemeinderat neulich auf Vorschlag des Bürgermeisters auch schon über die Platzierung von Spielgeräten auf dem Spielplatz Bergwiesen entschieden hat. Bei einer Schaukel hat er den Gemeinderat gefragt, bei einem Denkmal nicht...

Solche Eigenmächtigkeiten sind nicht gut für das Miteinander in der Gemeinde.

08.08.2020 | Kommunalpolitik

Tagesordnung Gemeinderatssitzung 11.August 2020

 

Nächste Gemeinderatssitzung findet am Dienstag 11.August 2020 um 18:30 Uhr im kleinen Saal der Gaststätte "Siebenstern" statt.

29.07.2020 | Kommunalpolitik

"Neuanfang bei der SPD Tröstau - Harald Sattler neuer Vorsitzender

 
Der neue Vorstand der SPD Tröstau vor dem Gründungslokal der SPD Tröstau von 1898

Harald Sattler heißt der neue Vorsitzende der SPD Tröstau. Der 52jährige Handwerker, der auch als Arbeitnehmervertreter bei der Handwerkskammer engagiert ist, wurde von den Mitgliedern der SPD Tröstau am Freitag einstimmig an historischer Stätte in Gründungslokal von 1898 zum neuen Vorsitzenden gewählt. Er dankte seinem Vorgänger Heinz Martini für über 30 Jahre vorbildlichen Einsatz als aufrechter Sozialdemokrat und Ortsvereinsvorsitzender. Heinz Martini betonte, dass ihm als Bürgermeister und SPD-Vorsitzender immer das Gemeinwohl und der Zusammenhalt in der Gemeinde am Herzen gelegen seien. Nach diesen 30 Jahren sei jetzt der Zeitpunkt für einen Wechsel gekommen und er freue sich, dass ihm Harald  Sattler im Amt nachfolgt.

 

Harald Sattler kündigte an, dass es ihm wichtig sei, alle Mitglieder wieder regelmäßig in die Arbeit des Ortsvereins einzubinden und er werde dazu mit dem Vorstand neue Veranstaltungsformate erarbeiten. Überhaupt sei die Kommunikation nach innen und nach außen gerade in der heutigen Zeit besonders wichtig. Auf alle Fälle werde man einen Ehrenabend durchführen und die Jubiläre des Ortsvereins gebührend feiern, soweit es die Coronaeinschränkungen zulassen.

 

Neu in den Vorstand wurde als Stellvertreterin des Vorsitzenden Anke Günßler gewählt. Sie freute sich über das Vertrauen der Mitglieder und übernahm die Betreuung des Internetauftritts des Ortsvereins sowie den Bereich soziale Medien. Bestätigt wurden als stellvertretender Vorsitzender Jörg Nürnberger und Barbara Lerch als Kassiererin. Neuer Schriftführer ist Joachim Gruber.

 

Als Beisitzer wurden gewählt: Rudi Müller, Reinhard Wölfel, Christa Weiß und Hans Joser. Die Revisoren sind Irmgard Martini und Stefan Weiß.

 

Weiter wurden Delegierte für die Bundeswahlkreiskonferenz und die Kreis- und Unterbezirkskonferenzen gewählt.

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