17.06.2021 | Kommunalpolitik

Das Alte Schulhaus in Leupoldsdorf muss endlich saniert werden!

 

Altbürgermeister Heinz Martini und ehemalige Tröstauer Gemeinderäte/-innen aus allen Fraktionen Walter Sycha, Fritz Wittig, Barbara Lerch, Frank Kilgert, Jürgen Fuhrmann fordern einhellig die vorrangige Sanierung des Alten Schulhauses in Leupoldsdorf, um es für verschiedenste bürgerschaftliche Aktivitäten nutzen zu können. Mit wenig Aufwand kann so ein zentralen Anlaufpunkt für die Bürger/-innen von Leupoldsdorf erhalten und wieder vermehrt genutzt werden.

Die Anträge wurden gestellt. Jetzt ist es notwendig, dass sich der Bürgermeister nicht nur mit Lippenbekenntnissen hinter dieses Projekt stellt, sondern auch die notwendigen Schritte setzt, um endlich zu einer vernünftigen Detailplanung und letztlich zur Umsetzung zu kommen - bevor Fördermittel ungenutzt verfallen.

Zu erweiterten Nutzungsmöglichkeiten z.B. für Familienfeiern nach Schließung der letzten Gaststätte im Dorf hat bereits in der letzten Gemeinderatssitzung Reinhard Wölfel von der SPD einen entsprechenden Antrag gestellt.

#SPDTröstau  #Tröstau

Der Frankenpost Artikel zum Thema 'Neue Chance für altes Schulhaus in Leupoldsdorf' ist hier verfügbar.

09.06.2021 | Kommunalpolitik

Anke Guenssler berichtet von der öffentlichen Gemeinderatssitzung vom 08.06.2021

 

Vor der eigentlichen Berichterstattung einen kurzen Kommentar meinerseits:

Die Bürgersprechstunde war informativ, aber auch kontrovers.
Eine Diskussion bezüglich des Hauman- Areals begann mit einem Wortentzug des Bürgermeisters an Herrn Hermann, dem Herr Herrmann vehement widersprach. Die weitere Diskussion und Schlagabtausch zwischen Herrn Hermann und Herrn Klein dauerte verhältnismäßig lange, war anstrengend, erhitzte einige Gemüter und war auch nicht immer angenehm – es erfolgte letztendlich auch keine Einigung. Es ist jedoch anzumerken, dass dieser Diskussion schon eine andere, nicht-öffentliche Sitzung zwischen dem Bauausschuss und dem Kunstverein vorausging, die anscheinend nicht zufriedenstellend und auch nicht friedlich verlief. Mit diesem Hintergrund ist es aber klar und die Regeln sind eindeutig, dass Information aus einer nicht-öffentlichen Sitzung nicht in einer öffentlichen Sitzung diskutiert werden sollte.

Einer FW Gemeinderätin aus Leupoldsdorf dauerte diese Diskussion anscheinend zu lange und sie schlug vor, die Bürgersprechstunde in Zukunft abzuschaffen, was einen sofortigen Protest meinerseits und anderen anwesenden Bürgern auf sich zog. Bürgermeister Klein sprach sich auch sofort gegen den Vorschlag aus. Allerdings wies er darauf hin, dass die Bürgersprechstunde ein Sprachrohr und eine Plattform für Bürger ist, um Feedback und Input zu geben und Probleme anzusprechen. Die Bürgersprechstunde ist aber nicht eine Plattform um Projektarbeit zu leisten.

Ich bin auf die nächste Sitzung gespannt, die hoffentlich wieder mit einer Bürgersprechstunde beginnt, um Bürgern ein Sprachrohr zu geben – mit Respekt und Fairness von allen Beteiligten.

1. Bürgersprechstunde (in der Reihenfolge der Wortmeldungen)

Herr R. Kappauf:
Herr Kappauf erläuterte ausführlich die Problematik einiger Gebäude in der Tal- und Wiesenstrasse bei denen bei Starkregen die Keller volllaufen. Das Problem besteht schon seit Jahren und ist auch schon etliche Male mit ehemaligen Bürgermeistern und der Gemeinde diskutiert worden. Eine Lösung gibt es bis heute nicht. Herr Kappauf sieht die Gemeinde in der Pflicht eine Lösung zu finden. Seiner Meinung nach, hat die Gemeinde das Problem mit dem Bau des Rückfangbeckens in der Nähe des Siebenstern bewusst in Kauf genommen und die Verantwortung auf die Eigentümer abgewälzt. Herr Klein versprach ein Treffen nächste Woche mit den Beteiligten (Eigentümer und Gemeinde).

Herr W. Hermann: siehe meinen Kommentar oben

Frau A. Günßler:
- Anfrage, da die Genehmigung der Sitzungsprotolle nicht mehr auf der Tagesordung steht und auch einige Protokolle noch nicht auf der Webseite der Gemeinde veröffentlicht sind. Herr Großkopf bestätigte, dass die Genehmigung und die Veröffentlichung der Sitzungsprotokolle etwas in Verzug geraten ist und die Gemeinde schnellstmöglich daran arbeiten wird.
- Anfrage, ob der Tagespunkt 8 "Machbarkeitsstudie ‚Siebenstern‘ mit Beschlussfassung" bedeutet, dass hier und heute vom Gemeinderat entschieden wird, wie es mit dem Siebenstern weitergeht. Herr Klein erklärte, dass in der heutigen Sitzung nur die Machbarkeitsstudie abgeschlossen wird, damit nächste Schritte eingeleitet werden können. Zum Beispiel wird die Machbarkeitsstudie mit den 6 Optionen an den ATG, die Schützenverein und dem Gesangsverein übergeben.
Frau Günßler regte an, dass diese Machbarkeitsstudie veröffentlicht werden sollte, damit alle Bürger der Gemeinde Tröstau sich über den Stand und die verschiedenen Optionen informieren können. Herr Klein stimmte dem zu, allerdings muss dazu die Genehmigung des Architektenbüros eingeholt werden. Er sieht darin aber kein Problem.

Kinder der Klasse 4a:
Die Kinder bedankten sich beim Bürgermeister und dem Gemeinderat für die Renovierung der Toiletten in der Schule. Herr Klein seinerseits bedankte sich bei den Sponsoren dieses Projektes: Seeboth, Roth, Brei, Sievert.

Gemeinderat M. Sticht:
Herr Sticht war bei der Sitzung zwischen Bauausschuss und Kunstverein anwesend und bestätigte, dass die Sitzung sehr unzufrieden stellend verlief und kein Ergebnis erzielt werden konnte. Er setzte sich dafür ein, dass Herr Hermann zu Wort kommen sollte.

Herr W. Hermann:
Zum Thema Siebenstern sprach sich Herr Hermann dafür aus, dass zuerst ein Konzept für den Siebenstern ausgearbeitet werden sollte und außerdem sollte die ganze Geheimniskrämerei um das Siebenstern Projekt aufhören. Seiner Meinung nach gehören die Projekte Siebenstern und Haumann Areal bezüglich der Entwicklung zusammen.

Frau A. Friedrich:
Frau Friedrich war zum ersten Mal in der öffentlichen Gemeinderatssitzung und zeigte sich schockiert über den Wortentzug des Herrn Hermann. Ihrer Ansicht nach sollten Bürger ihre Anliegen ohne Zensur vortragen dürfen. Sie äußerte sich allerdings positive über die Lage Tröstaus im Fichtelgebirge und fühle sich wohl hier. Allerdings regte sie an, dass Kunst und Kultur nicht vergessen werden darf und solche Projekte eine kulturelle Bereicherung für Tröstau werden kann.

2. Vorstellung des Ergebnisses der Markterkundung für das Förderverfahren nach der Bayerischen Gigabitrichtlinie (BayGibitR) durch das Ingenieurbüro Reuther NetConsulting, Bad Staffelstein
Die Information zu diesem Punkt sprengt den Rahmen dieser Berichterstattung. Bitte lesen sie das offizielle Sitzungsprotokoll, sobald es auf der Webseite der Gemeinde verfügbar ist.

3. Bauanträge
3 Bauanträge wurden genehmigt

4. Abschluss eines öffentlich-rechtlichen Vertrages mit dem Landkreis Wunsiedel i. Fichtelgebirge und den anderen Kommunen; Pilotprojekt zur Errichtung einer Koordinierungsstelle für die Beschilderung und die Pflege des Radwegenetzes
Es geht darum eine einheitliche Verkehrsführung und Beschilderung von einem zentralen Punkt aus zu steuern und zu koordinieren. Die Gemeinde beteiligt sich an den Kosten der Service Leistung für die Koordination, aber die hoheitliche Arbeit bleibt der Gemeinde erhalten. Der Punkt wurde genehmigt.

5. Projekt des Landkreises Wunsiedel i. Fichtelgebirge „E-Rad-Station Fichtelgebirge“; Standort in der Gemeinde Tröstau und weitere Umsetzung
Der Standort am Rathaus Tröstau wurde durch den Gemeinderat mit 9 Stimmen bestätigt. Der Vorschlag den Standort am Hammerschloss in Leupoldsdorf zu errichten wurde diskutiert, aber letztendlich setzte sich der Rathaus Standort mit dem Hinweis durch, dass die Auto Ladestation auch am Rathaus stehen wird und Gäste während des Akku Ladens eventuell Einnahmen für Geschäfte in Tröstau generieren durch z.b. Kaffee trinken, Eis essen, Einkaufen etc.

6. Vorstellung der Initiative „Tröstau blüht auf“
Bürger können sich bereit erklären einen öffentlichen Platz in der Gemeinde zu pflegen und dafür wird ein grünes Schild von der Gemeinde Tröstau aufgestellt mit dem Namen des Bürgers oder Firma. Es soll zur Wertschätzung engagierter Bürger beitragen.
Weitere Info wird sicherlich auf der Webseite der Gemeinde bekannt gegeben.

7. Vergabe der Planungsleistungen für die Aufstellung eines Bebauungs- und Grünordnungsplanes sowie der Änderung des Flächennutzungsplanes für ein Seniorenwohnheim an der Kemnather Straße, Tröstau, an das Ingenieurbüro Bökenbrink, Schlossstraße 9, 90562 Kalchreuth
Es geht darum ein qualifizierten Bebauungsplan zu erstellen. Der Punkt wurde genehmigt.

8. Ergebnis der Machbarkeitsstudie „Siebenstern“ mit Beschlussfassung
Die Machbarkeitsstudie umfasst insgesamt 6 Optionen. Der Gemeinderat bestätigte den Abschluss der Machbarkeitsstudie und die Weitergabe der Studie an den ATG, Gesangsverein und Schützenverein. Eine Veröffentlichung der Machbarkeitsstudie wird mit dem Architektenbüro geprüft.

9. Antrag von Herrn Gemeinderat Wölfel auf Überarbeitung der Benutzungsordnung für das Alte Schulhaus Leupoldsdorf
Die Gemeinde wurde vom Gemeinderat beauftragt, die Benutzungsordnung zu überarbeiten und dann vorzustellen. Im Hinblick darauf, dass die Schlossgaststätte Leupoldsdorf zum 01. Juni geschlossen hat, ist es angebracht über eine erweiterte Nutzung des Alten Schulhauses Leupoldsdorf nachzudenken um den Bürgern eine Lokation für private Feiern und Versammlungen zu bieten.

10. Verschiedenes
Gemeinderat Kuhbandner appellierte an die Gemeinde und Gemeinderat, die Projekte Haumann-Areal, Siebenstern und den Platz vor dem Rathaus mit Mut anzupacken. Diese Projekte würden den Grundstein für die Entwicklung Tröstaus für die nächsten 20+ Jahr setzen.
Herr Klein stellte klar, dass die Pflichtaufgaben der Gemeinde Priorität haben und zuerst angepackt werden müssen, und dann erst kommen andere Projekte.

 

Den heutigen Frankenpost Bericht könnt ihr hier lesen: https://www.frankenpost.de/inhalt.troestau-neue-chance-fuer-altes-schulhaus-in-leupoldsdorf.6237db13-8908-4758-9565-1f46ca2ff16c.html

12.05.2021 | Kommunalpolitik

Harald Sattler berichtet von der öffentlichen Gemeinderatssitzung vom 11.05.2021

 

1. Bürgersprechstunde
Es gab keine Meldungen.

2. Bauantrag zur Errichtung eines Einfamilienhauses „Am Vorholz 8“
3. Bauantrag zum Teilabbruch eines Lagers und Anbau eines Büros mit teilweiser Ergänzung des Dachstuhls in Waffenhammerweg 52.

Beide Bauanträge wurden einstimmig genehmigt.

4. Weitere Bauanträge
Keine

5. Verschiedenes
Unter den Punkt Verschiedenes wurden folgende Punkte diskutiert:

Zur Nachfrage zum Standort Mobilfunkmast in Vordorfermühle durch Gemeinderat Ernst Köhler, konnte berichtet werden, dass zeitnah eine Besichtigung vor Ort geplant ist. Das Vorhaben wird durch den Betreiber wahrscheinlich erst im Sommer 2022 umgesetzt werden. Gemeinderat Nürnberger berichtete, dass die Telekom für die Erschließung zum Seehaus auch 2,5 Jahre benötigte.

Die Nachfrage von Gemeinderat Sticht zum neuen Neubaugebiet wurde von Bürgermeister Klein in den nicht-öffentlichen Teil verschoben. Er teilte mit, dass Angebote von einen Finanzierer eingeholt worden sind.

Die Gemeinden im Landkreis Wunsiedel erhalten im Rahmen eines vom Landkreis Wunsiedel koordinierten, und über ein gefördertes Projekt, eine bauliche Fläche mit Ladestationen für E-Bikes.
Es wurden Vorschläge über den Standort abgefragt und von verschieden Gemeinderäten beantwortet: Café Berger, Petzelweiher, Haumann, Schaukasten nähe Ampelkreuzung und Rathaus. Der Standort am Rathaus ist momentan in der engeren Auswahl.

Gemeinderätin Radtke fragte nach dem Stand des Radwegeausbau Vordorf – Meierhof und Tröstau – Wurmloh. Der Grunderwerb ist momentan nicht möglich. Es wurde zugesichert, dass die Gemeinde Tröstau an den Projekten dran bleibt.

Zur Nachfrage von Gemeinderat Kuhbandner über den Blumenschmuck, wurde von Bürgermeister Klein der Vorschlag gemacht, eine Art Paten für die Flächen zu suchen. Die Fraktionen unterstützen die Aktion geeignete „Paten“ suchen zu wollen.

Es wurde angesprochen, dass sich der Zustand an den Sammelstellen sehr verbessert hat. Der Glasabfallbehälter bleibt vorläufig am Standort erhalten.

Gemeinderat Welisch fragte nach dem Wendeplatz in der Vordorfermühle nach.
An der Gemeindestraße vom Transformatorhaus zu den Anwesen Trassl/Altmann ist keine Wendemöglichkeit für größere Fahrzeuge vorgesehen. Bürgermeister Klein sicherte zu bei einer Ortsbesichtigung sich den Platz anzusehen.

04.05.2021 | Kommunalpolitik

'Aufgehorcht' 07.05.2021 18:00-19:00 Online Talk mit Jörg Nürnberger

 

Unser SPD Bundestagskandidat 2021 Jörg Nürnberger started diesen Freitag 07.05.2021 18:00-19:00 das Online-Talkformat „Aufgehorcht!". Jörg lädt sich Gäste ein und moderiert den Talk um mit möglichst vielen Menschen zu den unterschiedlichsten Themen ins Gespräch zu kommen.
Jörg's Ziel: „Gerade in der Corona-Krise dürfen wir die Menschen mit ihren Problemen nicht alleine lassen. Ich will zuhören und anpacken, nicht nur große Reden schwingen.“

Bist du auch dabei? Hör doch mal rein!

Mehr Info zum Live Talk findest du unter
https://www.facebook.com/joerg.nuernberger.spd

Nachtrag:
Super Diskussion  - hat uns prima gefallen !
Hier der Link zu dem Frankenpost Artikel.
Falls ihr es verpasst habt, könnt ihr auf  https://joerg-nuernberger.de die Aufzeichnung des Talk noch anschauen.

22.04.2021 | Kommunalpolitik

Jörg Nürnberger berichtet von der öffentlichen Gemeinderatssitzung vom 21.04.2021

 

Machbarkeitsstudie "Siebenstern" (Tagespunkt 7)
Die Anregung aus der SPD-Fraktion, die Diskussion über die Entwicklung des Siebensterns erst nach Vervollständigung der Machbarkeitstudie fortzusetzen, wurde angenommen und dieser Tagesordnungspunkt abgesetzt. Es fehlt in der Studie die Variante, die den Erhalt des ursprünglichen Siebensterngebäudes beinhaltet sowie den Abriss des Siebensternsaals samt seiner Nebengebäude aus den 1970er-Jahre (Mehrzwecksaal, Garagen, Kegelbahn usw). An der gleichen Stelle würde in dieser Variante ein neuer barrierefreier, energieeffizienter Multifunktionssaal errichtet werden, der auch Umkleiden und Sanitäranlagen umfasst, die vom ATG und anderen Dritten genutzt werden könnten. Liegt die komplette Studie vor, kann diskutiert werden, welche Variante unter Einbeziehung des ATG und ggfs. anderer Nachbarn möglich ist. Dann müssen auch die Bürger*innen in diesen Prozess eingebunden werden.

1. Bürgersprechstunde
Wolfgang Hermann stellte ausführlich dar, dass er die drei Punkte Haumann-Areal, Zukunft des EDEKA-Marktes und des Siebensterns in einem Sinnzusammenhang stehen. Er sehe die Entwicklung des Haumann-Areals eher als Ausstellungs- und Künstlerhaus, in dem auch kleinere bis mittlere Veranstaltungen stattfinden können. Der Siebenstern solle seiner Meinung nach revitalisiert werden und auf alle Fälle als Versammlungsraum erhalten werden und nicht für Zwecke der Nahversorgung genutzt werden. Auch auf dem jetzigen EDEKA-Areal seien Verbesserungen denkbar, die die Attraktivität des Areals steigern und eine Weiterführung eines Marktes an dieser Stelle ermöglichen.

Liane Weiß fragte nach den Ersatzpflanzungen für Bäume, die in der Grötschenreuther Str. gefällt worden sind. Bürgermeister Klein konnte die Frage nicht aus dem Stegreif beantworten und sagte zu, die Frage zeitnah direkt zu beantworten.
 
2. Genehmigung der öffentlichen Sitzungsniederschrift vom 25.03.2021
Es wurde die Sitzungsniederschrift vom 25.03.2021 genehmigt. Die Niederschrift sollte zeitnah auf der Webseite der Gemeinde Tröstau veröffentlicht werden.
https://www.troestau.de/seite/506580/gemeinderat-berichtet.html

3. Bauanträge
Der Bauantrag in der Straße Am Nesselbach, der eine Umwidmung eines Einfamilienhauses in ein Mehrfamilienhaus vorsieht, wurde befürwortet und die notwendigen Befreiungen von Bebauungsplan erteilt.

4. Förderoffensive Nordostbayern: Abrissarbeiten neben dem Kinderhaus Arche Noah
Der Gemeinderat nahm die Fertigstellung dieser Arbeiten zur Kenntnis. An diesem Ort wird vom Diakonieverein eine Erweiterung des Kinderhauses geplant, für die die Gemeinde die Grundstücke zur Verfügung stellen wird.

5. Antrag auf Jugendförderung in Höhe von 10 EUR/Jahr/aktives Kind für Vereine mit aktiver Jugendarbeit
Der Antrag der CSU wurde von uns von der SPD unterstützt. Die FW stießen sich an einer pauschalen Förderung, redeten daher eher von einer Projektfinanzierung und bezeichneten auch die Kosten als unüberschaubar. Gemeinderat Nürnberger kritisierte den Verwaltungsaufwand für eine Projektförderung. Er zitierte aus der offizellen Einwohnerstatistik, nach der ca. 330 Kinder und Jugendliche in Tröstau leben, dabei sicher manche vielleicht auch in zwei Vereinen aktiv sind, aber viele auch in gar keinem, so dass am Ende die Kosten sicher nicht ins Uferlose wachsen werden. CSU und wir von der SPD konnten am Ende die anderen Mitglieder überzeugen, doch eine 10 EUR Pauschalförderung pro aktivem Kind und Jahr zu gewähren. Im ersten Jahr wird die Förderung mit einem Betrag von EUR 3.000,- gedeckelt. Für das Haushaltsjahr 2022 soll dieser Betrag überprüft und gegebenenfalls angepasst werden. Am Ende war der Beschluss dann einstimmig.

6. Künftige Organisation der Gemeinderats- und Ausschusssitzungen: Hybridsitzung
Die Verwaltung stellte vor, dass solche Sitzungen rechtlich, technisch und organisatorisch möglich sind. Der Aufwand beträgt für die notwendigen Anschaffungen ca. 4.000 EUR. Allerdings sind diese Sitzungen sehr anspruchsvoll und binden gemeindliche Arbeitskräfte. Auch mit der Zustimmung von Gemeinderat Nürnberger, der die Prüfung dieser Variante in der letzten Sitzung beantragt hatte, wurde beschlossen, vorerst von der Einführung von Hybridsitzungen abzusehen.

#SPDTröstau #Tröstau

Unser Bundestagskandidat für Hochfranken


     Jörg Nürnberger

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