Podiumsdiskussion der 3 Bürgermeisterkandidaten - eine Kurzfassung

Veröffentlicht am 20.02.2020 in Kommunalpolitik

Vor einem vollen Siebenstern Saal nahm Stefan Weiß an der Bürgermeister Podiumsdiskussion am Montag 17.02.2020 teil - kompetent, sachlich und mit dem Finger am Puls der Zeit.

Unter dem Motto Begonnenes vollenden - Neues entwickeln stellte sich Stefan kurz dem Publikum vor. Stefan machte klar, dass es viel zu tun gibt und die Prioritäten sich ändern, je nachdem welche  Personen- und Altersgruppe man betrachtet. Deshalb will Stefan als Bürgermeister ein komplettes Rahmenprogramm aufstellen für alle Tröstauer Bürgerinnen und Bürger.

Unter anderem ging Stefan auf die folgenden Hauptthemen ein:

  • Erhalt und Ausbau der bereits guten Wasserversorgung im Hinblick auf den Klimawandel: Speicher, Quellen und konstante Preise.
  • Familie und Soziales: Tröstau als Schulstandort, Schulhaus Sanierung, Kinderhort, Zuzug von Familien, bezahlbarer Wohnraum, ansässige Ärzte, Einkaufsmöglichkeiten, Pflegedienste und vielleicht findet sich ein Investor für eine Kurzzeit oder Tagespflege Einrichtung.
  • Infrastruktur: Sanierung verschiedener Gebäude und Straßensanierung

Stefan wies darauf hin, dass eine Gemeinde wie Tröstau die Kosten für all diese Sachen nicht alleine stemmen kann, und deshalb muss man seinen Finger am Puls der Zeit haben, um Fördermittel abzurufen, wann immer sie verfügbar gemacht werden.

Als Bauingenieur, Experte für Energieeffizienz und als 1.Vorsitzender des Wasserverband Vordorf Hildenbacher Gruppe ist Stefan mit vielen dieser Themen schon vertraut und bringt seine ganze Erfahrung in das Amt des zukünftigen Bürgermeisters ein.

Stefan bekräftigte, dass der Dialog mit der Gemeinde, Experten und Verantwortlichen extrem wichtig ist, um richtigen Entscheidungen zu treffen. Natürlich müssen die Maßnahmen auch bezahlbar und wirtschaftlich vertretbar für die Gemeinde sein. Das geht unter anderem nur mir einem genehmigten Haushalt und entsprechenden Fördermittel.

Stefan betonte, dass er sich die Zeit für das Bürgermeisteramt nehmen wird und das bedeutet, dass er sein Ingenieurbüro etwas zurückfahren muss.

Anschließende Fragen der Bürger und Bürgerinnen beantwortete Stefan souverän, kompetent, sachkundig und präzise. Angesprochene Themen und Stefan's Standpunkt waren zum Beispiel: 

  • Hochwasserschutz (in Arbeit)
  • Kunst und Kultur (Dialog nachdem die Abrissarbeiten beendet sind)
  • Freiwillige Feuerwehr (die Gemeinde ist in der Pflicht, dafür zu sorgen, dass die Feuerwehren vernünftige Ausrüstung und Räumlichkeiten bekommen)
  • Siebenstern (Machbarkeitsstudie muss erst vorhanden sein)
  • Tourismus (unter anderem sind Gastronomie, Radwegnetze, Internetwerbung, Zimmerqualität wichtig)

Vielen Dank an das ATG Team für die Bewirtung und an Herrn Münch als Moderator.

 

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